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Die niedersächsischen Bürgerinitiativen haben heute den baden-würtembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) besucht und auf das ungelöste Problem der Atommüll-Endlagerung hingewiesen.
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Schwarz-gelbe Ballons bildeten vor dem AKW Krümmel ein 25 Meter breites Radioaktivitätszeichen. Der anschließende Massenstart der 13 000 Luftballons symbolisierte die gefährliche Wolke im Falle eines GAUs.
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Umzingelung des Atommüllendlagergeländes in Gorleben während des Erinnerungs- und Aktionswochenendes anlässlich des Jahrestages der polizeilichen Räumung der "Republik Freies Wendland" vor 30 Jahren.
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Als Auftakt zu den Feierlichkeiten und Aktionen rund um das 30-jährige Jubiläum der Räumung der "Rebulik Freies Wendland" hat die Bäuerliche Notgemeinschaft heute Richtfest Ihrer Schutzhütte gefeiert. Sie steht in unmittelbarer Nähe zum Atommüllendlager-Projekt in Gorleben.
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Am Montag haben Atomkraftgegner erneut das Gelände des Endlagerprojekts in Gorleben erstürmt. Sie durchschnitten über dem Tor befestigten Nato-Draht und protestierten so gegen den weiteren Ausbau der Sicherungseinrichtungen zur „Festung“.
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Unter dem Motto "KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!" fand am Samstag die große Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel und quer durch Hamburg statt. Zigtausende setzten auf 120 Kilometern ein Zeichen für das Ende der Atomenergie.
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In dem Jahr, in dem die ältesten Atom-Meiler Deutschlands per Gesetz vom Netz müssten, die Politik aber mit den Konzernen über Laufzeitverlängerungen verhandelt, werfen die Wendländer die Traktoren wieder an! Der Treck führt von Gorleben nach Krümmel.
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Am Wochenende fand in Dannenberg eine Tagung zum Salzstock Gorleben statt. Wissenschaftler berichteten über die Unzulänglichkeiten des geplanten Atommüll-Endlagers, und es wurde über die Geschichte und das Auswahlverfahrens des Standortes referiert.
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Besondere Form der Mobilisierung für die Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel am 24. April: Robin Wood und Contratom haben heute zeitgleich Türme an den Standorten erklettert und außerdem vor der Atomanlage in Brokdorf einen eigenen Turm errichtet.
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Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hat zum Osterspaziergang eingeladen. Am Ostersonntag hieß es „Ostereier suchen in Gorleben“. Dabei haben Atomraftgegner auch die Schutzhütte auf dem nahen Salinas-Gelände erstmals genutzt.
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Mit rund 50 Traktoren begannen mindestens ebenso viele wendländische Landwirte der Bäuerlichen Notgemeinschaft Ende März mit dem Bau von Schutzhütten im Wald neben dem Erkundungsbergwerk in Gorleben. Pfefferspray-Einsatz und eine vorläufige Festnahme waren die ersten Reaktionen der Polizei.
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Mit einer spektakulären Ankettaktion vorm Haupttor des Erkundungsbergwerks in Gorleben hat heute die Protestgruppe Contratom auf die Ankündigung von Bundesumweltminister Röttgen (CDU) reagiert. Ihr Credo lautete wie so oft: „Hier kommt Ihr nicht durch!“
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Günther Oettinger hat seinen karnevalistischen Einstand gegeben: Als EU- Energiekommissar preist er Gorleben als europäisches Endlager. „Das ist der Kick für unsere Faschingsparty am „Erkundungs“-Bergwerk Gorleben", kommentiert man dies im Wendland.
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Ob es regnet oder schneit, die Anti-Atom-Sonne lacht auf jeden Fall. Am Sonntag hieß es in Gorleben: “Schlittenfahren mit der Atommafia!” Einmal im Monat wird es nun über die allsonntäglichen Spaziergänge hinaus eine “Motto-Demo” geben.
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Bei bestem Schneewetter begrüßten am Neujahrstag 60 Atomkraftgegner im Rahmen des traditionellen Neujahrsemfang das Jahr 2010. Die BI Lüchow Dannenberg verteilte den „Wendländischen Widerstandskalender“. Dazu gab es Sekt, Orangensaft und Häppchen.
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Rund 120 Atomkraftgegner haben am Silvesterabend an den Atomanlagen in Gorleben den Jahreswechsel gefeiert. Nach Dinner for One und Leerung der mitgebrachten Sektflaschen begann – „same procedue as every year“ – der Raketenbeschuss des Förderturms.
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Vor dem Hintergrund der Laufzeitverlängerung deutscher AKWs haben Aktivisten der Umweltschutz- organisation Contratom am Atom-Endlager in Morsleben eindrucksvoll auf die ungelösten Fragen rund um die Nutzung der Atomenergie aufmerksam gemacht.
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Schattenrisse, Scherenschnitte, Handabdrücke, Comics: Bemalt, besprüht, bepinselt, bedruckt mit den Forderungen der Anti-Atom-Bewegung ist heute – bestehend aus vielen einzelnen Werken – das längste Anti-AKW-Transparent in Berlin präsentiert worden.
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Am 5. Oktober haben CDU/CSU und FDP mit den Koalitionsverhandlungen begonnen. Aus diesem Anlass hat in Berlin und an anderen Orten das Warmlaufen des Widerstands gegen jede Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken stattgefunden.
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Heute haben Atomkraftgegner den Zaun des geplanten Atommülllagers in Gorleben überwunden und das Gelände besetzt. Sie entrollten ein Transparent auf dem Förderturm. Die Aktion war ein Signal an die heute beginnenden Koalitionsverhandlungen.
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Das Kartenhaus, die angeblichen Eignung des Salzstocks Gorleben, wackelt. Doch noch ist es nicht eingestürzt. Heute haben Kinder und Jugendliche aus dem Wendland der Bundekanzlerin deutlich gemacht, dass sie ein Endlager in Gorleben nicht kampflos hinnehmen würden.
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Ziel des Trecks ist Berlin, wo am 5.9. eine Demo gegen Atomenergie stattfindet. Die Veranstalter rechnen mit mehreren Hundert Traktoren und mindestens 30.000 Demonstranten. Die Bauern hoffen sogar insgeheim, dass sich bis zu 100.000 Menschen versammeln könnten.
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Wenn die Bauern aus Gorleben 30 Jahre nach dem Treck nach Hannover wieder aufbrechen, dann hat das nichts mit Nostalgie zu tun, sondern einer bitteren Not. Diesmal geht es nach Berlin und es geht ums Ganze. Für Gorleben und in Sachen Atomenergie.
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Der schnelle Treck aus dem Wendland direkt zur Großdemonstration in Berlin startet am 4. September morgens in Lüchow. Kleinere und langsamere Traktoren fahren huckepack auf Tiefladern mit. Der schnelle Treck stößt in Berlin zum Wochen-Treck.
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Während der große Anti-Atom-Treck schon am Samstag in Gorleben startete, sammelten sich am Sonntagmorgen weitere Trecker, Fahrräder und PKW Am Sande in Lüneburg. Mit Zwischenstopps in Bad Bevensen und Uelzen ging es bis Wittingen, wo beide Trecks verschmolzen.
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Ein Endlager für hochradioaktiven Müll auf dem Hamburger Rathausmarkt, gelbe Atommüllfässer am Frankfurter Römer – der „Castor-Transport“ konfrontiert die Bewohner der zwölf Großstädte mit der Frage: „Ist Ihre Stadt geeignet als atomares Endlager?“
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Die 20 Jahre alten Holzkreuze sind verwittert, sie stehen nur wenige hundert Meter vom Endlager Erkundungsbergwerk in Gorleben entfernt – mitten im Wald. 180 Menschen sind heute auf einem kleinen Pilgerweg um das Bergwerksgelände herum zu den Kreuzen gezogen.
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